Die Finanzierung

In der heutigen Konsumwelt warten Verlockungen an jeder Hausecke. Hier ein großer Flachbildfernseher, da ein schicker Neuwagen oder die lang ersehnte Traumreise. Aber auch besonders Unternehmer stehen oft vor der Finanzierungsfrage, um sich bessere technische Gerätschaften oder überhaupt erst eine Grundausstattung zum Existenzaufbau erwerben zu können.

Unter Finanzierung versteht man die Kapitalbeschaffung entweder aus Eigenkapital oder aus Fremdkapital.

Zuallererst ist es notwendig, den Geldbedarf zu ermitteln, der benötigt wird, um eine Sache zu finanzieren. Im Idealfall ist bereits genügend Eigenkapital vorhanden, sodass sich eine Selbstfinanzierung erfolgen kann, doch dies ist gerade bei größeren Anschaffungen eher Seltenheit. Somit heißt es, Anbieter suchen, die Kapital vergeben können, und diese hinsichtlich Preis, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Laufzeit zu vergleichen.

Eine häufig genutzte Finanzierungsform ist der Ratenkredit. In monatlichen Raten mit vorher festgelegter Laufzeit und verbindlichem Zinssatz werden Darlehen für Anschaffungen wie z. Bsp. Autos oder Möbel bezahlt.

Nur als kurzfristige Finanzierungsart dient der Dispositionskredit, eine begrenzte Überziehungsmöglichkeit des Girokontos, doch wegen meist hoher Zinssätze über längere Zeit unratsam.

Als langfristige Finanzierungsmöglichkeiten bietet sich für Privatpersonen ein Bausparvertrag an, wo sich das Vermögen durch monatliche Sparraten kontinuierlich aufbaut. In erster Hinsicht lohnend für den Kauf eines Eigenheims, da sich eine staatliche Förderung in Form der Wohnungsbauprämie beantragen lässt. Mit der attraktiven Verzinsung und der Kapitalgarantie entpuppt sich der Bausparvertrag aber auch als lohnenswerte Geldanlage für jedermann.

Bei der Möglichkeit des Leasings – gern beim Autokauf genutzt – wird dem Leasingnehmer gegen monatliche Zahlung das Objekt zur Nutzung überlassen, er erhält jedoch keine Eigentumsrechte, sondern mietet nur.

Nennenswert für Unternehmer zeigt sich die Beteiligungsfinanzierung bei Neugründung einer Firma oder Anschaffung neuer Maschinen. Hierbei fließen von außen Geldmittel in ein Unternehmen ein. Ein stiller Teilhaber sichert sich Rechte oder Teile des Gewinns, trägt dabei aber auch das Verlustrisiko.

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