Globalisierung einfach erklärt

Globalisierung umfasst die weltweite Vernetzung über staatliche Grenzen hinweg, bei der sich die Länder in allen Lebensbereichen annähern. Im Zuge des technischen Fortschritts

hat sich ein reger Kontaktaustausch aufgebaut, der das Zusammenwachsen in allen Lebensbereichen wie Wirtschaft, Politik, Kommunikation und Kultur mit sich bringt.

Im wirtschaftlichen Sektor reißt die Globalisierung weite Türen auf, sodass Produkte nicht mehr nur im eigenen Land produziert werden müssen, sondern in wirtschaftsschwache Nationen mit billigeren Produktionskosten verlegt werden können. Verbunden mit den zusätzlichen fortschrittlichen Transportmöglichkeiten und der Möglichkeit, Produkte weltweit zu verkaufen, wird die Produktion angeregt. Dieser rege Warenaustausch bringt einen starken Konkurrenzkampf zwischen den Ländern mit sich.

Billigere Löhne oder Steuern und formlosere Arbeitsschutzbestimmungen sprechen für die Produktionsverlegung ins Ausland wie z. Bsp. China. Während die wirtschaftsschwachen Nationen mit Arbeit versorgt werden, verlieren jedoch Teile der eigenen Bevölkerung ihre Beschäftigung. Aufgrund langer Transportwege von den Produktionsstätten ins eigene Land, stoßen die Transportmittel erheblich mehr Kohlendioxid aus, sodass die Klimaerwärmung zum ernsthaften Problem wird.

Die intensiven grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen wirken sich auch in der Politik aus, die den Warenaustausch und die Produktion überwacht. Erhebliche Erleichterungen zeigen sich weiterhin in der internationalen Strafverfolgung, wenn Täter über die Grenzen hinaus agieren. Die Rettung des Ökosystems, was u.a. den Artenschutz und die Problematik des Ozonlochs einschließt, lässt sich in internationaler Zusammenarbeit eher verwirklichen, als wenn Einzelnationen kämpfen.

Die Globalisierung im kulturellen Bereich lässt die Menschen hinsichtlich Sprache, Kultur und Religion zusammenwachsen. Die uneingeschränkte Reisefreiheit und die sozialen Kommunikationsmöglichkeiten über das Internet führen zur Vermischung der verschiedenen Lebensweisen. Deutlich erkennbar ist die weltweite Anwendung der englischen Sprache, die Begriffe wie selbstverständlich in die Landessprachen einpflegt. Weiterhin werden unterdrückende Herrschaftsformen geschwächt und die Rolle der Frau erheblich gestärkt.

Der Entstehungszeitpunkt der Globalisierung ist umstritten. Als ständig währender Prozess wird ihr Ursprung jedoch Mitte des 19. Jhds. angesehen, mit dem Beginn der internationalen Handelsvernetzungen.

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