Ausgeben, Sparen & Anlegen: So viel macht Sinn

Geld hat etwas Magisches an sich. Wir brauchen es zum Überleben. Wer zu wenig hat, ist oft unzufrieden, wer allerdings zu viel hat, ist nicht zwingend glücklicher, aber meist beruhigter.
Wer monatlich mehr Geld zur Verfügung hat, als er ausgibt, stellt sich oft die berechtigte Frage: Ausgeben, sparen oder anlegen?

rp_Euro-©-Thomas-Graf-300x300.jpgIn Zeiten der Finanzkrise ist Sparen allein sicherlich eine Methode der Ungewissheit. Die Zinsen sind niedrig, der Gewinn nicht wirklich eine Ausbeute. Auch lässt sich eine Inflation nie ausschließen, bei der die Geldscheine entwertet werden und fast nur noch zu Dekorationszwecken dienen.
Doch alles Geld ausgeben kann auch nicht das Gelbe vom Ei sein. Der sprichwörtliche Notgroschen für unvorhersehbare Ausgaben wie Reparaturen sollte immer zur Verfügung stehen. Und wer es sich leisten kann, fährt sicherlich auch gern in den Urlaub oder spart für ein neues Auto.
Das Sinnvollste bei vorhandenem Geld ist Anlegen. Die drei Bereiche, die sich hierfür optimal eigenen, sind Immobilien, Gold und Aktien.
Immobilien, die in der Bankersprache gern als Betongold betitelt werden, verlieren auch während einer Inflation nie ihren kompletten Wert.

Als Eigenheim oder Wohnung lässt sich langfristig sogar Miete einsparen, denn nach Abzahlung kann man mietfrei darin wohnen.
Als relativ seltenes Metall, das nicht künstlich hergestellt werden kann, eignet sich Gold als wertvolles Zahlungsmittel. Weltweit werden jährlich nur ca. 2500 Tonnen Gold aus der Erde entnommen, weshalb es ein seltenes Metall ist, das wohl nie seinen kompletten Wert verlieren wird. Mit sinkendem Eurowert, steigt der Goldpreis. Schon zu früheren Zeiten war Gold ein angesehenes Zahlungsmittel und wird es sicher auch zukünftig sein.
Aktien sehen viele als zwiespältige Angelegenheit an – die muss es aber nicht sein. Sofern man in die richtigen Aktien investiert. Zahlreiche Unternehmen werden gegründet und verschwinden manchmal auch so schnell wie sie gekommen sind. Aber Unternehmen, die aufgrund ihres Sachwertes eine gute Marke sind, werden nie völlig wertlos sein. Beispielhaft zu nennen sind Mobilfunknetzbetreiber oder Energieversorger als Kraftwerk- bzw. Stromleitungsnetzinhaber.

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