Schlichte Werbung kann auch schön sein

Die ersten sieben Sekunden sind meist entscheidend, ob etwas gefällt oder nicht. Deshalb muss der erste Eindruck die Stärken ins Licht rücken und eine Kernessenz beinhalten. Besonders in der Werbung ist dieser psychologische Aspekt von großer Bedeutung. Namhafte Konzerne stecken oft riesige Summen in Werbekampagnen. Da kann ein minimales Detail über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Advertising Werbung

Werbung beeinflusst gezielt sowohl bewusst als auch unbewusst die Menschen. Wird der Bereich im Gehirn getroffen, der für das Gefühlsempfinden zuständig ist, ist zumindest schon mal die Aufmerksamkeit des Menschen gewonnen.

Passen die hervorgerufenen Emotionen zum derzeitigen Gefühlsempfinden, trifft Werbung mitten ins Schwarze. Nehmen wir das Beispiel eines lachenden Babys: Babys sind meist ein Anziehungspunkt, besonders bei Frauen. Lacht dieses Baby, steigert sich der Effekt. Ist eine Frau vielleicht gerade selbst Mutter geworden, wird sie alles in sich aufsaugen, was mit Babys zu tun hat. Nur ein schlichtes Lachen genügt also, ohne Schnickschnack und großes Tamtam.

Ein Erfolgserlebnis kann Werbung nur dann werden, wenn sie etwas Besonderes und Einzigartiges ist. Jeder kennt das: Ein Waschmittel für Weißes, ein anderes für Buntes und noch eins für Schwarzes. Aber letztendlich haben doch alle Marken eins gemeinsam: Sie waschen im Idealfall die Wäsche komplett sauber und rein. Rein informative Werbung hebt sich hier nicht von der Masse ab.

Entscheidend ist immer, den Betrachter nicht zu verwirren oder gar zu überfordern. Simple Botschaften, die sich auf ein einziges Merkmal konzentrieren zielen am besten. Spaßige Werbung kitzelt die Emotionen wach und bleibt längerfristig im Gedächtnis erhalten.

Auch Werbung im Internet muss nicht immer grell sein. Im Gegenteil, die Überfülle an Informationen kann schnell überfordern. Hier lässt es sich häufig mit einer treffenden Textbotschaft überzeugen, die kurz und knapp ist. Weniger ist deshalb oft mehr.

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