Sicherheit des Büros im Winter

Jeder sollte sich des möglichen Risikos bewusst sein, denn mittlerweile ist jeder ein potentielles Opfer. Zwar stimmt es, dass besonders in den Wintermonaten die Einbruchszahlen steigen, aber das Delikt Einbruch hat immer und überall Konjunktur. Auch während der Sommermonaten, besonders innerhalb der Ferienzeit, schlagen die Täter vermehrt zu.

billionphotos-1180864Die Sicherheit im Büro beginnt bereits an der Tür des Unternehmens. So sollte, auch nur bei kurzer Abwesenheit, die Tür immer abgeschlossen werden. Den Schlüssel dann bitte auch gleich zweimal herumdrehen! Zu den weiteren Maßnahmen gehört beispielsweise das Anbringen eines Zusatzschlosses mit Sperrbügel oder der Einbau eines Querriegelschlosses. Die Ultima Ratio ist wohl der Einbau einer einbruchsicheren Tür nach DIN EN 1627 mit der Widerstandsklasse (RC)

2. Diese Beispiele machen bereits eines deutlich, je anspruchsvoller die Sicherheitsmaßnahmen werden, umso mehr muss man bereit sein zu zahlen.

Der neuralgischesten Punkte eines Gebäudes sind wohl die Fenster. Diese werden von den Tätern am häufigsten genutzt, um in ein Gebäude zu gelangen. Besonders gefährdet sind vor allem Fenster im Erdgeschoss, aber auch an Balkonen, Anbauten, Loggien, Mauervorsprüngen usw. Den Kriminellen genügt meist nur ein einfacher Schraubendreher, um diese in wenigen Sekunden aufzuhebeln. Dagegen sind Attacken gegen die Verglasung vergleichsweise seltener. Als Mindestschutz sollten die Fenster während der Abwesenheit nie gekippt sein. Wer nun seine Fenster nicht gerade vergittern möchte, sollte diese mit Schlössern versehen. Auch hier ist die optimalste Lösung der Einbau von einbruchshemmender Fenster nach DIN EN 1627 der Widerstandsklasse (RC) 2.

Auch bietet der Einbau einer Alarmanlage einen gewissen Schutz. Allerdings sollte hier von einer Selbstmontage abgesehen werden. Denn zu groß ist die Gefahr, dass sie bei einem Einbruch nicht korrekt funktioniert. Dies gehört in jedem Fall in die Hände eines Fachmanns. Des Weiteren sollten Wertgegenstände wie Bargeld aber auch externe Festplatten in einem vermauerten und gut versteckten Safe gelagert werden. Sensible Daten können mit einem verschlüsselten Datentresor auf der Festplatte vor Langfingern geschützt werden. Zusätzlich sollten wichtige Daten oder Dokumente mehrfach auf externe Backupmedien gespeichert werden. Und das nicht nur alle Jahre wieder, sondern „regelmäßig“!

Um das Unternehmen schützen zu wollen, reicht es oft aus, mal mit offenen Augen die Umgebung zu inspizieren. Denn vor allem die osteuropäischen Banden kundschaften ihre Objekte ein Zeitlang vorher aus und markieren diese mit seltsamen Zeichen. Für Außenstehende ergeben diese keinen rechten Sinn, aber für den „Einbrechertrupp vor Ort“ sind dies wichtige Hinweise. Wenn solche Zeichen entdeckt werden, dann informiere direkt die Polizei. Anschließend sollten diese dann entfernt werden. Ein weiterer Schutz kann auch eine gute und gepflegte Nachbarschaft bringen. Denn schon so mancher Einbruch wurde durch aufmerksame Nachbarn vereitelt. Weitere Hinweise für den Einbruchschutz bieten alle Polizeidienststellen.

Ein Kommentar:

  1. Der Beitrag ist wirklich gut geschrieben. Und ihr habt recht man kann sich gar nicht genug schützen vor Einbrechern. Gerade wenn es um das eigene Unternehmen geht. Allerdings ist es blöd wenn man den speziellen Schlüssel für diese Türen verliert denn da hilft dann meistens nur ein Schlüsseldienst der einen dann noch die Tür öffnen kann.
    Aber sicher sind solche Türen und Schlösser auf jeden Fall.

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