Social Media ist ein Sammelbegriff für digitale Medien, in denen die Anwender über das Internet mit anderen in Kontakt treten und Informationen, Meinungen, Erfahrungen sowie Wissen austauschen und kommentieren. Die Nutzer erstellen die Inhalte selbst, die als User Generated Content (UGC) bezeichnet werden. Im Gegenzug zu traditionellen Medien (Film, Funk, Fernsehen, Print), bei denen der Nutzer meist nur Konsument ist, bringt er sich hier aktiv ein, führt Dialoge und produziert quasi mit.
Unterteilen lässt sich Social Media in Blogs, Soziale Netzwerke, Plattformen zum Teilen von Inhalten und Plattformen zum Bereitstellen von Informationen.
Blogs wie Twitter sind öffentliche Internettagebücher, in denen Kurznachrichten über Neuigkeiten verfasst werden, die dann allen Lesern zugänglich sind.
In Sozialen Netzwerken wie Facebook stellt sich jeder Nutzer in einem persönlichen Profil dar. Freunde vernetzen sich untereinander und haben an den Aktivitäten der anderen Anteil, indem sie diese verfolgen, kommentieren und teilen können.
Auf Plattformen wie Youtube werden Inhalte in Form von Videos zur Verfügung gestellt, die beliebig geteilt und auf anderen Webseiten eingepflegt werden können.
Reine Infos stellen Plattformen wie Wikipedia zur Verfügung. Das Wissen wird direkt von Usern zusammengetragen und anderen Lesern zur Verfügung gestellt.
Das steigende Interesse an Social Media baut sich seit Mitte der 1990er Jahre stetig aus. Insbesondere die Unternehmen nutzen das Potential, ihre Produkte und Dienstleistungen kostengünstig zu vermarkten. Durch die automatische Verbreitung der Infos werden die Botschaften rasant verbreitet.
Dagegen kritisch zu sehen ist, dass die Kommunikation nicht kontrollierbar ist, wenn Unternehmen sich eher zurückhaltend im Social Media Bereich geben. Nachrichten über Firmen können auch direkt von Nutzern verbreitet werden, ohne dass diese erwünscht sind, insbesondere wenn sie negativ sind und eher dem Ruf schaden als ihn zu untermalen.



