Beim Marketing kommt es in erster Linie darauf an, dass es preiswert ist, dass es die Zielgruppe schnell erreicht und dass der Unternehmer auf äußere Einflüsse flexibel reagieren kann.
All diese drei Komponenten sind dem Email-Marketing in die Wiege gelegt. Wer im Onlinegeschäft erfolgreich sein möchte, kommt deshalb am Email-Marketing nicht vorbei. Da gelten sowohl für kleine Unternehmer als auch für die großen Markennamen die gleichen Richtlinien.
Was ist Email-Marketing?
Da mittlerweile fast jeder über eine Email-Adresse verfügt, kennen wir alle die Werbemails, die uns täglich erreichen. Fasst man alle elektronischen Nachrichten zusammen, bilden nahezu 70 Prozent den hohen Anteil werblicher Inhalte.
Email-Marketing ist damit das Direkt-Marketing-Instrument, das die stärkste Bedeutung gewinnt. Bestandskunden werden hierbei nach vorheriger Einwilligung per Email über neue Produkte informiert und somit zum weiteren Kauf angeregt. Auch neue Kunden erhalten per Newsletter gezielte Informationen über das Angebot des Unternehmens und entwickeln sich im Idealfall zu Stammkunden.
Hilfreich für die Messung der Erfolgsquote von Newslettern sind professionelle Versandanbieter, die ein zielgruppengenaues Versenden der Werbemails ermöglichen. Auch können die Nachrichten zu einer beliebigen Zeit verfasst und das Absenden zeitlich genau gesteuert werden.
Fehler beim Email-Marketing
Eine absolute Todsünde beim Email-Marketing ist das Versenden von Werbemails ohne die vorherige Einwilligung des Empfängers. Laut dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist unerwünschte Werbung untersagt. Wer dagegen verstößt, riskiert einerseits verärgerte und genervte Kunden, die sich folglich vom Unternehmen abwenden und keinen Umsatz mehr einbringen, und unterliegt andererseits der Gefahr anwaltlicher Abmahnungen und hoher Bußgelder.
Aufgrund der großen Masse an Werbemails, die täglich auf die Reise gehen, entscheidet die Angabe des korrekten Firmennamens und eine verlockende Betreffzeile darüber, ob der Empfänger die Nachricht öffnet anstatt sie ungelesen zu löschen.
Auch inhaltlich sollte eine wichtige Kernaussage übermittelt werden, die sich von der Masse abhebt. Wer nur Emails verschickt, die unbedeutendes Geplänkel enthalten, riskiert seine Glaubwürdigkeit. Übersichtlichkeit ist hier genauso gefragt wie interessante Inhalte, die der gewünschten Zielgruppe entsprechen.
Auch unpersönliche Mails ohne direkte namentliche Ansprache des Empfängers und ohne die genaue Erkennung des Absenders wirken schleierhaft und unprofessionell.
Als Fazit zum Email-Marketing lässt sich festhalten, dass sich diese Art des Direktmarketings als sehr lukrative Werbeform entpuppen kann, sofern bestimmte Regeln eingehalten werden, um die Kunden nicht zu vergraulen.


