Also meine 2. Tochter war da mein Mann hat sich bereit erklärt die Babyzeit zu übernehmen, damit ich meine Selbstständigkeit weiter ausbauen konnte.
In der Zeit von der Schule lernte ich Tag und Nacht selbst Ostern saß ich mit dem Hefter da, anstatt mit meinen Kindern Ostern zu feiern, ich war selbst zum Geburtstag meiner großen Tochter nicht zu Hause, weil ich wieder in die Schule musste. Termine habe ich immer weniger vereinbart und wurde von meinem Chef immer mehr bedrängt, dass ich Kunden ran schaffen soll. Ich wusste nicht mehr, wo mir der Kopf stand. Und vor allem kam ich langsam ins Zweifeln, ob das wirklich das ist, was ich wollte.
Noch während der Schulzeit hat unser Chef uns dann über ein Wochenende in den Robinson Club eingeladen. Alles auf seine Kosten. Den Druck, den der Chef aufbaute, wurde immer mehr und ständig durfte man sich anhören, dass das Geld nur auf der Straße liegt. Und ich musste mir ständig erzählen lassen, wo er alles Termine hat.
So wir waren jetzt nun in dem Kurzurlaub und in einer ruhigen Minute setze ich mich mit meinem Chef mal zusammen und wollte von ihm wissen, wie er es so macht. Und er fing an zu reden nannte mir auch Namen seiner neuen Kunden. Ich wurde hellhörig auf nachfrage habe ich mitbekommen, dass seine neuen Kunden eigentlich meine Kunden sind.
Natürlich habe ich es ihm gesagt das Es meine Kunden sind aber er fing nur an zu lachen. Und gab mir zu verstehen, dass man sich gerade bei Versicherungen nicht fair verhält. Und jeder sich selbst am nächsten ist. Ich war geschockt und erst einmal sprachlos. Im nächsten Moment ging mir durch den Kopf was ich alles für diese Firma gemacht habe.
Ich hatte Verhandlungen mit Unternehmen geführt, eine Internetseite auf meine Kosten aufgebaut, ständig mich um die Sorgen meiner Kollegen gekümmert und auch meinem Chef immer geholfen.
So den Rest meiner Versicherungsgeschichte berichte ich in Teil 3.

