Natürlich ist es am bequemsten, sämtliche Steuerangelegenheiten dem Steuerberater zu übergeben, doch danach kommt oft das böse Erwachen, wenn die Rechnung dafür ins Haus flattert. Besonders für Unternehmer lohnt sich deshalb ein Blick hinter die Kulissen, wie bestimmte Dinge selbst übernommen werden können und Ihnen somit eine Menge Geld erspart und Ihrem Steuerberater Arbeit abgenommen werden kann.
Das Vorsortieren von Ein- und Ausgangsrechnungen ist eine tragbare Aufgabe. In Absprache mit dem Steuerberater wird beispielsweise nach Datum oder Firma sortiert. Vergewissern Sie sich, ob alle Unterlagen vollständig sind, um unnötige Rückfragen zu vermeiden. Dies schließt ein, ob die Rechnungen an sich alle Pflichtangaben, u.a. Adresse und Rechnungsnummer enthalten.
Mit Hilfe einer Software, z.Bsp DATEV, lassen sich sämtliche Zahlungsvorgänge auch selbst buchen. Von Vorteil ist, dass die Belege direkt gescannt und somit die Originalbelege nicht außer Haus geführt werden müssen. Zusätzlich verschafft das System einen Überblick über die Buchführung und die Kontoumsätze. Der Steuerberater kann auf diese digitalen Belege schneller zugreifen.
Auch die Umsatzsteuervoranmeldung lässt sich mit Hilfe der kostenlosen Elster-Software mühelos selbst erledigen und direkt online ans Finanzamt übermitteln. Je nach Unternehmen besteht sogar die Möglichkeit, diese monatlich oder vierteljährlich einzureichen, doch die festgelegten Fristen müssen strikt eingehalten werden.
Hinsichtlich der Lohnabrechnungen Ihrer Mitarbeiter können Sie diesen Punkt und alle Dinge, die damit zusammenhängen wie z.Bsp. die Sozialversicherungsbeiträge genauso betriebsintern erledigen wie das Verschicken von Mahnungen an Ihre Kunden.
Vereinbaren Sie am besten mit Ihrem Steuerberater einen jährlichen, schriftlich dokumentierten Pauschalpreis. Dieser sollte den Jahresabschluss und sämtliche fachliche Fragen bezüglich Steuertricks und Möglichkeiten enthalten.


