In 20 Minuten Top erholt: Wie das mit Meditieren gelingt

Meditation leitet sich vom lateinischen Wort „meditatio“ ab und bedeutet „nachdenken, überlegen, entsinnen“. Mit Hilfe von konzentriertem Denken soll sich der Geist beruhigen. Durch die angestrebte Bewusstseinserweiterung wird eine Befreiung von belastenden und ängstlichen Gedanken anvisiert, indem das gegenwärtige Erleben in den Fokus rückt.

191156-Beten-Horen-MeditierenGerade im stressigen Alltag, wo Leistung gefordert wird, Schlaflosigkeit zunimmt und Burnout mehr und mehr zur Tagesordnung gehört, ist Entspannung von großer Bedeutung. Regelmäßige Meditation verbessert die Gesundheit. Stress wird reduziert, Blutdruck und Herzschlag gesenkt sowie das Immunsystem gestärkt.

Psychische Belastungen wie Ängste oder Depressionen lassen sich verringern. Durch Freisetzung von Endorphinen, werden Glücksgefühle ausgelöst, die die Lebensfreude steigern und damit auch die Leistungsfähigkeit. Wenn sich die Gedanken erholen können, wird der Mensch gelassener und hat den Kopf frei um mehr auf seine Körpersignale eingehen zu können.


Die geistige Vertiefung in sich selbst unterscheidet sich je nach religiöser Herkunft in vielfältige Meditationstechniken. Grob lassen sich die Techniken in die passive Meditation, die sitzend und still praktiziert wird, und in die aktive Meditation einteilen, die sich durch körperliche Bewegungen oder Laute auszeichnet.
Am beliebtesten ist die Meditation mit einem Mantra, das oft mit den Silben „om“ („Ich bin“) oder „so-ham“ („ich bin er“) praktiziert wird. Mit einem bestimmten, frei wählbaren Wort, das eine persönliche Beziehung zum Meditierenden darstellt, sollen Ablenkungen vermieden werden, um sich total auf den Geist konzentrieren zu können.

Beim Meditativen Atmen, auch Atem-Zähl-Meditation genannt, wird die Atemtechnik gezielt kontrolliert. Außerdem beliebt ist neben anderen Techniken auch die Gong-Meditation, die sich auf bestimmte Töne konzentriert, die das Nervensystem ansprechen. Die Vibrationen der Klänge durchdringen dabei den Körper des Meditierenden und versetzen diesen in Schwingungen, um zur geistigen Entspannung zu gelangen.

Meditation lässt sich nicht von heute auf morgen erlernen. Wichtig ist, den Geist regelmäßig zur Ruhe zu bringen, vorzugsweise morgens oder abends. Rhythmisches Atmen, Konzentration und Wiederholungen führen letztendlich zur tiefen Entspannung.

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