Sie sind extrem laut gegenüber herkömmlichen Tintenstrahldruckern, sie sind groß und unhandlich aber dennoch aus vielen Bereichen nicht wegzudenken. Die Nadeldrucker eroberten im Jahr 1968 den japanischen Markt, ehe sie bei uns Einzug hielten.
Die Arbeitsweise eines Nadeldruckers ist denkbar einfach. Angesteuerte Nadeln werden mit Druck auf das Farbband geschlagen, welche punktuell die Zeichen auf dem Papier setzen.
Die gängigsten Modelle arbeiten mit 9 beziehungsweise 24 Nadeln. Ein Farbdruck ist genau so möglich, wie ein einfacher Schwarz/Weis Druck. Da die Optik des Druckes nicht sehr ansehnlich ist, ist der Nadeldrucker in fast keinen Büros mehr zu finden, dennoch aber in Banken. Kassenbücher werden heute immer noch unter zu Hilfenahme der Nadeldrucker bedruckt. Auch Formularbücher können bedruckt werden.
Die Inbetriebnahme der Nadeldrucker ist simpel. Einmal am laufen, muss der Drucker nicht weiter beaufsichtigt werden, denn das tolle an einem Nadeldrucker ist, dass er mit einem Endlospapier arbeiten kann, also ohne eine Pause läuft.
Gerade für Nachrichtenagenturen immer noch rentabel. Auch die Wartung der Geräte bedarf keiner großen Bemühungen. Nadeldrucker sind weniger Staub- und schmutzanfällig als Tintendrucker und auch feuchte Räume lassen sie kalt.
Nadeldrucker sind eben robuste und zuverlässige Mitarbeiter.
In der modernen und schnelllebigen Zeit begegnen wir den Nadeldruckern aber immer noch. Sie werden oft noch in Arztpraxen zum Bedrucken von Rezepten und Überweisungen genutzt und auch Fahrkartenautomaten arbeiten immer noch auf Basis dieses Systems. Der Nadeldrucker gehört zur Kategorie der Impact Drucker, die mit physikalischer Kraft arbeiten und somit auch die Möglichkeit bieten, Durchschläge zu drucken. Die ältere Form der Kopie quasi. Bis zu 1000 Zeichen pro Sekunde kann ein Nadeldrucker durchaus schaffen.
Ein Nadeldrucker kann mit drei Druckvarianten arbeiten. Im Draft Modus wird im Prinzip ein Entwurf erstellt, der zwar nur eine geringe Auflösung des Schriftbildes bietet, dafür aber sehr schnell ist. Im NLQ Modus kann in einfacher Konferenzqualität gedruckt werden. Die Druckzeit verlängert sich aber spürbar. Im LQ Modus wird in bester Konferenzqualität gedruckt, ähnlich wie bei Schreibmaschinen, deren Lesequalität deutlich angehoben ist. Im Folgenden werden noch einmal die Vorteile des Nadeldruckers aufgezeigt, welche nicht unwichtig bei der Kaufentscheidung sind.
Es können wasserfeste Drucke erzeugt werden, Nadeldrucker laufen wartungsarm und sind unanfälliger als Tintenstrahldrucker, können mit Endlospapier arbeiten und bieten zudem eine hohe Lebensdauer an. Die Verbrauchskosten sind sehr gering, da die Farbbänder wesentlich günstiger sind und es kann wirklich jede Art von Papier bedruckt werden. Wer sich also vom hohen Lärmpegel des Druckers nicht beeindrucken lässt, für den kann ein Nadeldrucker eine echte Alternative sein.

